Was kostet ein Brandschutzkonzept?

Honorarermittlung, Einflussfaktoren und typische Kostenrahmen

Einflussfaktoren: Größe, Nutzung, Komplexität

Ein pauschales Honorar lässt sich nicht nennen, ohne das Gebäude zu kennen. Die Kosten hängen von mehreren Faktoren ab: Größe und Nutzungsart, Gebäudeklasse und Sonderbaukategorie, Umfang der erforderlichen technischen Anlagen, Komplexität des Grundrisses und – nicht zuletzt – dem Planungsstand zum Zeitpunkt der Beauftragung.

 

Beispiele: Bürogebäude vs. Hotelneubau

Ein Bürogebäude mit klarer Struktur und ohne Abweichungsbedarf verursacht deutlich weniger Aufwand als ein Hotelneubau mit Untergeschossen, Sprinkleranlage, Druckbelüftung und komplexen Nutzungsbereichen. Wer das Brandschutzkonzept parallel zur Entwurfsplanung entwickeln lässt, spart gegenüber einer nachträglichen Anpassung an eine fertige Planung in der Regel erheblich. Eine frühe Einbindung ist deshalb wirtschaftlicher – und nicht nur komfortabler.

 

Honorargrundlagen: AHO Heft 17

Für Brandschutzleistungen gibt es keine staatlich verbindliche Honorarordnung; die HOAI erfasst Brandschutz nicht als Grundleistung. Der AHO – Ausschuss der Verbände und Kammern der Ingenieure und Architekten für die Honorarordnung – hat mit Heft 17 eine Honorarempfehlung speziell für Leistungen im Brandschutz veröffentlicht, die in der Praxis als Orientierungsrahmen dient. Pauschalhonorare und Stundensätze sind ebenso verbreitet. Entscheidend ist nicht allein der Preis, sondern ob der Auftragnehmer die bauaufsichtliche Qualifikation besitzt, die das jeweilige Bundesland für das konkrete Vorhaben vorschreibt.

 

Angebot durch dbp: ingenieure

dbp: ingenieure erstellt individuelle Honorarvorschläge auf Basis einer kurzen Projektbeschreibung.

Kontakt

Bei Fragen zum Brandschutz und zur brandschutztechnischen Planung stehen wir Ihnen als sachverständiges Ingenieurbüro zur Verfügung.